Aufbau der Nieren
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Diese Abbildung aus einem gezeichneten Atlas zeigt einen Schnitt durch die Niere. Die Oberfläche der Niere
ist rötlich. Um die Niere liegt eine dünne Fettschicht, die wiederum von
einem straffen Kapselgewebe umgeben wird. Im Inneren der Niere sieht man
außen die recht einheitlich aussehende Nierenrinde und innen das
Nierenmark.
Aus den sogenannten Pyramiden des Markes tropft der Urin in
die Kelche des Nierenbeckens. |
Im Prinzip besteht jede Niere aus 500.000 bis 1
Millionen kleinster Nieren, den sogenannten Nephronen.
Diese Nephrone kann man
nur unter dem Mikroskop erkennen.
Eine „Mininiere", d.h. ein
Nephron, besteht aus dem Nierenkörperchen, den blutführenden winzigen
Gefäßen und den Harnkanälchen. Die Nierenkörperchen sind die
eigentlichen Filter, die Kanälchen transportieren und verarbeiten den
gefilterten Harn.
In dieser Abbildung sieht man die Zeichnung eines Nierenkörperchens
in starker Vergrößerung. Das Nierenkörperchen besteht aus einem Knäuel
kleinster Blutgefäße (sog. Kapillaren), die porenartige Schlitze für
die Abfilterung des Harns aufweisen.
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Die Harnleiter sind keine einfachen Röhren.
Sie besitzen vielmehr eine Muskelschicht, die den Harn aktiv in
wellenförmigen Bewegungen zur Blase transportiert. Beim Abgang eines
Harnsteines kommt es häufig zu Verkrampfungen dieser Harnleitermuskulatur
mit den typischen Koliken. Auch die Harnblase ist ein Muskelorgan.
Sie fasst etwa 0,3 - 0,5 l Harn, kann sich aber bei Behinderung des
Abflusses, z.B. durch eine Engstelle in der Harnröhre, erheblich
erweitern.
(c) Prof.
Dr. Mann und Dr.
med. Martin Pachmann
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Sie noch Fragen?
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