Fragen zu: Kernspintomographie / MR

MR / MRT / Kernspin / Kernspintomographie

Frage:

Gibt es irgendwelche Bedenken Ihrerseits bei einer Untersuchung (Kernsplinthomographie) des Kopfes in der 23. Schwangerschaftswoche?

Dr. Pachmann:

Man konnte bislang keine negativen Wirkungen einer Kernspintomographie feststellen, weder auf Mutter noch auf das ungeboren Kind. Gelegentlich werden solche Untersuchungen auch durchgeführt, um Geburtshindernisse kurz vor der Entbindung festzustellen.

Lediglich bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz wird in letzter Zeit auf das Risiko des Kernspinkontrastmittels (Gadolinium) hingewiesen. Es wird in Zusammenhang mit einer Erkrankung gebracht, die "Nephrogenic fibrosing dermatopathy" oder kurz NFD genannt wird. Dabei kommt es zu einer Verdickung der Haut und der im Köper befindlichen Bindegewebe, zum Teil mit schweren Folgen für die Patienten.

Wenn bei einem dialysepflichtigen Patienten eine Kerspintomographie durchgeführt werden muß, sollte sehr genau geprüft werden, ob der Einsatz von Kontrastmittel wirklich unumgänglich ist.

 

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Zweiter Teil: Die körperliche Untersuchung