Das Prinzip der Dialyse
Was bedeutet Dialyse?
Nehmen wir an, eine mit Giftstoffen beladene Flüssigkeit, z.B. Blut, wird in einen Plastiksack mit feinen Poren gegeben.
Der Plastiksack liegt in einer wässrigen Lösung.
Alle Giftstoffe, die durch die Poren passen,
können nun aus dem Blut in die wässrige „Spül-"Lösung wandern.
Zuerst wandern viele Giftstoffe aus dem Blut, dann weniger, bis die
Konzentration der Giftstoffe auf beiden Seiten der porösen Trennwand
gleich ist.
Damit wurden die Giftstoffe aus dem Blut dialysiert (= entfernt) entsprechend dem Unterschied in der Giftstoffkonzentration im
Blut und in der Spüllösung.
Um die Oberfläche des Plastiksackes und damit
die Fläche zum Austausch der Schadstoffe im Blut zu vergrößern,
verwendet man bei der Dialyse ein Bündel aus feinen Röhren,
Kapillarbündel genannt. Diese werden im Dialysator, wie oben abgebildet,
zu einer Einheit zusammengefasst.
Einige der Prinzipien der Dialyse sind damit klar:
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Eine Dialyse braucht Zeit.
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Je kleiner die Giftstoffe, desto besser werden sie entfernt.
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Zellen und Eiweiße sind zu groß um per Dialyse entfernt zu werden.
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Manche kleine, nicht-giftige Stoffe, z.B. manche Vitamine, werden per Dialyse entfernt (und müssen daher als Tablette vermehrt zugeführt werden).
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Das giftstoffhaltige Blut muss außerhalb des Körpers mit der Spüllösung in Kontakt gebracht werden.
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Die Dialyse muss lebenslang regelmäßig durchgeführt werden, denn die Giftstoffe werden dauernd produziert.
(c) Prof.
Dr. Mann und Dr.
med. Martin Pachmann
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